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Umstellung von Schriftarten in Schleswig-Holstein könnte zehntausende von Euro sparen

Die Druckkosten des Landes Schleswig-Holstein und seiner Dienstleister könnten durch einen Schriftartwechsel um zehntausende von Euro jährlich gesenkt werden, was auch die Umwelt entlasten würde. Dies schätze ich ausgehend von Zahlen, die mir die Landesregierung zur Verfügung gestellt hat.

Landtag und Justiz erstellen Dokumente bisher standardmäßig in der Schriftart Arial. Auch in der Landesregierung ist diese Schriftart ausweislich der Antwort häufig im Einsatz. Der Einsatz der Schriftart Times New Roman spart demgegenüber fast 30% der Tonerkosten und ist auf Papier einer Studie zufolge sogar besser lesbar, also auch unter dem Gesichtspunkt der Barrierefreiheit zu bevorzugen. Auf modernen Geräten ist diese Schriftart auch am Bildschirm gut lesbar.

Das Land sollte die Potenziale eines Schriftartenwechsels für Effizienz, Umweltschutz und Lesbarkeit nutzen. Ich bedauere, dass die Landesregierung eine ernsthafte Prüfung offenbar nicht beabsichtigt. Dies passt nicht zum grünen Anspruch dieser Koalition. Dabei gäbe es etwa durch Reduzierung von Blatträndern sogar noch weitere Verbesserungspotenziale, die zu prüfen wären.

Die von der Landesregierung genannte elektronische Akte ist Zukunftsmusik, aktuell sind die Druckkosten so hoch wie noch nie, wie die Zahlen für das Bildungsministerium zeigen.

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