Am 25. November starb Jimmy Schulz nach langem Kampf gegen den Krebs. Ein schwarzer Tag auch für uns, da einer der bedeutendsten Kämpfer für ein selbstbstimmtes digitales Leben von uns gegangen ist.
Ein unabhängiges Netz, der Schutz von Whistleblowern und das Recht auf informationelle Selbstbestimmung waren Themen, bei denen Jimmy – für den Parteigrenzen nie eine Rolle spielten – und wir oft Seite an Seite standen. Digitalpolitik war für ihn eine Herzensangelegenheit und dafür brannte er.

Patrick Breyer, Europaabgeordneter und Bürgerrechtler schrieb auf Twitter:
„Ich trauere um meinen Mitstreiter im AK Vorrat Jimmy Schulz, der wie ich gegen verdachtslose Vorratsdatenspeicherung und Massenüberwachung gekämpft und demonstriert hat.“

„Mit Jimmy haben wir einen herausragenden Freiheitskämpfer verloren, der sich stets mit Herzblut einsetzte, wenn es um Themen wie digitale Rechte, Verschlüsselung, Leistungsschutzrecht, Privatsphäre und Internet in der Politik ging. Er war Politiker in einem anständigen, aufrechten Sinne, kein Karrierist, sondern Idealist, ein feiner Kerl – und das ist in der Politk sehr selten,“
erklärt Sebastian Alscher, Bundesvorsitzender der Piratenpartei Deutschland.

Arnold Schiller, Organisator der #FreiheitstattAngst und #SaveYourInternet Demo in München schrieb auf der Kampagnenseite der #fsa:
„Heute ist einer der verdientesten Kämpfer für ein freies Internet, der Netzpolitiker Jimmy Schulz nach langer Krankheit von uns gegangen. Jimmy, wir danken Dir für Deinen Einsatz! Jimmy war hier auch Administrator und auf jeder Freiheit statt Angst-Aktion, die wir organisierten. Er war sich nicht zu schade, zu plakatieren und hat gute Reden gehalten. Wenn wir eine Demo planten, war er da, nicht nur als Redner sondern auch als Helfer. Mit Rat und Tat stand er uns immer zur Seite.“

Seiner Familie und seinen Freunden wünschen wir viel Kraft, Mut und Trost.

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