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Foto: Oliver Franke

22. Juli 2026

Fazit: Chatkontrolle schützt Kinder nicht, sondern kriminalisiert sie massenhaft.
Über die Hälfte der Meldungen sind Fehlalarme, Zehntausende private Inhalte werden unrechtmäßig weitergegeben. Das System ist gescheitert.
Quelle (BKA):
bka.de/SharedDocs/Downloads/DE 6/6

22. Juli 2026

Eine erhöht die Aufklärungsquote erfahrungsgemäß nicht.
Missbrauchstäter werden durch verdeckte Ermittlungen in Täterkreisen überführt und Kinder gerettet – nicht durch anlasslose auf unverschlüsselten US-Plattformen. 5/6

22. Juli 2026

Wichtig zu wissen: Als Kinderpornografie verfolgt die Polizei auch fiktive Darstellungen (z.B. Hentai) sowie mit KI generierte Inhalte.
Gleichzeitig lag die Aufklärungsquote bei der Verbreitung illegaler Pornografie im Netz 2025 bereits bei extrem hohen 87,1%. 4/6

22. Juli 2026

Bei Jugendpornografie richten sich 53% der Ermittlungen gegen Minderjährige (>12.000 Jugendliche kriminalisiert).
Das BKA erklärt: Die Erkundung der sexuellen Identität findet online statt, inkl. Erstellung & Versand eigener/fremder Dateien (). 3/6

22. Juli 2026

Wer wird eigentlich gemeldet?
Bei „Kinderpornografie“ richteten sich 40% der Ermittlungen gegen Kinder (10-14 J.) selbst!
Laut BKA nehmen sie oft selbst Bilder auf oder leiten sie unbedacht weiter. Letztes Jahr trafen die US-Meldungen so über 8.000 Kinder in DE. 2/6