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Konkrete Gespräche über neue Kfz-Fährverbindung zwischen Brunsbüttel und Cuxhaven

Landtag Wirtschaft und Verkehr

Im Wirtschaftsausschuss des Landtags hat Herr Latki von der Firma BMC heute auf Antrag der Piraten den aktuellen Stand betreffend eine neue Kfz-Fährverbindung zwischen Brunsbüttel und Cuxhaven dargestellt. Danach habe sich ein Arbeitskreis Fährverbindung bestehend aus egeb, der Wifö Cuxhaven, dem Schiffbauer Veka Germany, dem Fährbetreiber Frisia, technischen Beratern (DNVGL und BMC), Logistikberatern (Herr Ockenfels ehem. Bayer und BMC) und einem Finanzberater (Re’public AF GmbH) gebildet. Dessen Analyse habe ergeben, dass eine Realisierung der Verbindung mit neuen Schiffen wie im Gutachten gerechnet wirtschaftlich nicht machbar, weil zu riskant sei. Stattdessen liefen aktuell Gespräche mit konkreten Interessenten beidseits der Elbe, die gebrauchte Schiffe mitbringen oder einkaufen könnten. Gebrauchte Schiffe würden nur 1/4 des Neupreises kosten und würden trotzdem 70-80% der Kapazität transportieren können.
Als Landtagsabgeordneter der Piratenpartei erkläre ich dazu: “Hut ab vor dem Arbeitskreis, der vor Ort hervorragende Arbeit auf dem Weg zu einer Wiederaufnahme dieser wichtigen Fährverbindung leistet. Wir Piraten setzen uns schon seit 2012 dafür ein. Denn diese Verbindung bringt Niedersachsen und Schleswig-Holstein näher zusammen und schafft eine weitere Ausweichmöglichkeit während der Bauarbeiten an der A7, die zu Stau im Elbtunnel und langen Wartezeiten bei der Glückstädter Fähre zu führen drohen. Die Nachfrage in der Wirtschaft ist da. Ich halte die laufenden Gespräche für erfolgversprechend und werde ihren Ausgang mit Interesse verfolgen.”

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